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MXPRIVÉ 

FOTOGRAF

Die Ästhetik des Ursprünglichen.

Die Sinnlichkeit von Geometrie, Farbe und Textur.

AUSSTELLUNG

PX3 2023 Winners & State of The World curated by Hossein Harmani

Februar 8-22 | House of Lucie Budapest | Falk Miksa str. 30, Budapest, Hungary

GETTING CLOSE

TEMPODROM

(gmp Architekten)

Die ENTSTEHUNG Meine fotografische Begegnung mit dem in Berlin-Kreuzberg gelegenen Tempodrom ereignete sich eher zufällig. Vorausgegangen ist ein Gespräch über Architekturmotive in Berlin, bei dem es von einem befreundeten Fotografen erwähnt wurde. Baustellenbedingt erfolgte meine Anreise zu Fuß seitens des Parks am Gleisdreieck. Schon von Weitem waren die markanten weißen Zacken über den Baumkronen zu sehen. Bereits beim Betreten der Dachterrasse spürte ich die Faszination, welche diese symmetrische Konstruktion auf mich ausübte. Zwischen 2021 und 2023 ist diese Bildserie entstanden, die ausschließlich mit dem iPhone fotografiert wurde. Das Spiel aus Perspektive, Tageslicht, Nähe und Distanz zeichnet ein facettenreiches Porträt dieses beeindruckenden Bauwerks. Das 37 Meter hohe Tempodrom wurden von gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner entworfen und besticht durch seine skulpturale Form und Geometrie. Die patinierte Membran verleiht dem Dach eine faszinierende Materialität und unterstreicht die bauliche Interpretation des ursprünglichen Zirkuszeltes. Das „weiße“ Strahlen der Außenhülle und die markante Zackenkrone lassen Assoziationen zur Kathedrale von Brasília des Architekten Oscar Niemeyer zu. „Zelt“ und „Kathedrale“ beschreiben daher die Form des Tempodroms und spiegeln andererseits auch die Entwicklung zu einem der wichtigsten und beliebtesten Veranstaltungsorte der Hauptstadt wider. Daher verwundert es kaum, dass man in vielen Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln diese beiden Worte findet.

Das BUCH „GETTING CLOSE - Tempodrom“ ist ein feinfühliges Zusammenspiel aus Architekturfotografie, Layoutdesign, Typografie und Druck. Die nur minimal bearbeiteten Bilder werden durch eine geometrische Font begleitet. Der hochwertige und kontrastreiche Digitaldruck verstärkt mit seinem satten Schwarz die Leuchtkraft der Fotografie. Das fadengeheftete, ungestrichene Papier nimmt Bezug zur Oberflächenstruktur der Dachkonstruktion und begeistert durch seine extrem raue bzw. superglatte Haptik. Alles mit Bedacht ausgesucht und aufeinander abgestimmt, um der visuellen Ästhetik und der kulturellen Bedeutung dieses ikonischen Veranstaltungsortes gerecht zu werden. Details: Softcover Freirückenbroschur, Fadenheftung (weiß) Text/Bild/Gestaltung: MXPRIVÉ Verlag: Self-Publishing Erscheinungsjahr: 2023 1. Auflage: 45 Kopien Format: 210x297mm Seitenzahl: 52 Innenseiten + Umschlag Bilder: 25 (s/w und farbig) Papier: Metapaper extrasmooth white 270g/m2 und Metapaper extrarough white 150g/m2 Druck: 5/5 Euroskala + DH K / Euroskala + DH K 35€

FOOD-iD

„Geschmack ist nicht sichtbar“

Die IDEE "Der Geschmack steht im Vordergrund und das Produkt ist der Star". Das ist das Credo der meisten (Spitzen-)Köche. FOOD-iD ist mein Versuch, mich mit diesem Leitsatz auseinanderzusetzen, aus der Sicht und mit den Mitteln eines Fotografen. Die minimalistische Struktur soll das Produkt und seinen Wert in den Mittelpunkt stellen und im besten Fall zu einem bewussteren und nachhaltigeren Umgang mit Lebensmitteln führen. Der Geschmack ist nicht sichtbar, daher konzentriere ich mich auf die Farben und Texturen, die jedem Produkt seine eigene Identität verleihen. Das Set ist so konzipiert, dass sie Farben und Texturen auf konvergierende oder kontrastierende Weise unterstützt oder begleitet.

FOOD+ART

„Kann Essen Kunst sein und darf diese Kunst gegessen werden?“

Mein Beitrag zur Kunstausstellung „transformart“ (Berlin, 2019)

Das KONZEPT Wenn der Genuss von Essen Emotionen weckt, wird Kochen für mich zur Kunst. Mein Food-Styling soll das Entstehen von Emotionen fördern und die Fotografie soll den eher flüchtigen Moment des Genusses in eine bleibende Erinnerung verwandeln. Durch meine Food+Art-Serie, in der ich das Produkt dem Gericht gegenüberstelle, versuche ich, meinen Respekt vor dem Handwerk des Kochens und der Zutaten zum Ausdruck zu bringen.

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